Geschichte der Galloways

Fleisch der besonderen Art – Das schottische Galloway-Rind

Besondere Merkmale

Ein wesentliches Merkmal der Galloways ist ihr doppelschichtiges Fell mit langem, gewelltem Deckhaar und feinem, dichtem Unterhaar. Dies sowie ihre vergleichsweise dicke Haut und der sparsame Stoffwechsel machen sie besonders widerstandsfähig – sie trotzen auch extremer Witterung im Freien.

Historischer Einblick in Galloway Rinder
Historischer Einblick

Historischer Hintergrund

Auf den vorgeschichtlichen britischen Inseln gab es zwei Urformen heutiger Rinderrassen: die eine hornlos (Vorfahren der Galloways), die andere hatte kurze Hörner (später Highland-, Devon- und Herefordrinder). Das lange Wachstum trägt zum besonderen Geschmack bei.

Haltung und Ernährung

Unsere Rinder werden das ganze Jahr über auf großen Kräuterwiesen gehalten und im Winter ausschließlich mit Heu gefüttert. Das Ergebnis ist ein besonders aromatisches Fleisch mit hohem Anteil ungesättigter Omega-Fettsäuren.

Historische Berichte

Die erste Beschreibung dieser Keltenrinder stammt vom römischen Dichter Livius († 200 v. Chr.). Schon damals kannten die Römer das vorzügliche Fleisch der schwarzen Rinder – die einzigen Lebewesen, die den Hadrianswall passieren durften.

Moderne Zucht

1921 wurde die Belted Galloway Cattle Society gegründet. Seit 2002 erlaubt Deutschland gemischte Zucht aller Galloway-Varianten. Heute werden Galloways auch im Naturschutz eingesetzt.